Wichtige Begriffe
AGB
ist die Abkürzung für „Allgemeine Geschäftsbedingungen“. In diesen wird das rechtliche Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunden festgelegt – bei einer Community also zwischen dem Betreiber und den Usern. Auch wenn der Text kompliziert ist, sollte man die AGB lesen – besonders schauen sollte man nach dem Datenschutz und nach kostenpflichtigen Funktionen, die man auf der Seite selbst nicht immer auf Anhieb erkennen kann.
Avatar
Meist ist das eine virtuelle Figur oder ein bestimmtes Symbol, das man z.B. in seinem Profil verwenden kann. Auf manchen Seiten (z.B. in „Comic-Chats“) benutzt man den Avatar für alles, was man dort macht. In Communitys und in Instant Messengern kann man sie manchmal selbst gestalten und anstelle eines Profilfotos verwenden.
Beschwerdestelle
Bei guten Chats und Communitys gibt es immer die Möglichkeit, den Betreiber zu kontaktieren und sich über Inhalte in Profilen oder über Fehlverhalten anderer Chatter zu beschweren. Manchmal ist sie über einen Button oder ein Formular, manchmal aber auch nur per E-Mail-Adresse (im Impressum) zu erreichen.
Blog
ist die Abkürzung für „Weblog“, zusammengesetzt aus engl. „World Wide Web“ und Logbuch. Gemeint ist damit eine Art Online-Tagebuch, in dem ein Blogger z.B. Erlebnisse festhalten oder über ein bestimmtes Thema informieren kann. Blogs gibt es in Form von Websites, aber auch integriert in Communitys. Meist sind sie öffentlich einsehbar.
Browser
ist ein Programm, das es ermöglicht, auf das World Wide Web, also das WWW, zuzugreifen. Gängige Browser sind z.B. der Internet Explorer oder der Mozilla Firefox.
Channel
ist beim Chatten der englische Begriff für „Chat-Raum“. Gemeint ist also ein virtueller Raum, in dem mehrere User gleichzeitig miteinander chatten können.
Community
ist ein englischer Begriff und bedeutet „Gemeinschaft“. Im Internet bezeichnet der Begriff eine Website, auf der man sich anmelden, ein Profil anlegen und dann mit anderen austauschen und vernetzen kann. In Webchats ist mit dem Begriff eine Gruppe Chatter gemeint, die häufig den gleichen Channel besuchen, sich immer wieder unterhalten und so eine Art Gemeinschaft bilden.
CS
ist im Chat meistens die Abkürzung für Cybersex. Damit ist der Austausch von erotischen Gedanken und Gefühlen oder das Schildern sexueller Wünsche und Handlungen gemeint. Denk dran: wenn dich jemand dazu drängen will, fällt das unter Belästigung!
(In anderem Zusammenhang kann mit der Abkürzung aber auch das PC-Spiel „Counter Strike” gemeint sein.)
Cyberbullying
ist ein englischer Begriff - „to bully“ bedeutet tyrannisieren. Manchmal sagt man statt dessen auch Cybermobbing. Gemeint ist Mobbing übers Internet und per Handy, z.B. durch wiederholtes Versenden beleidigender Nachrichten, Anlegen von gehässigen Fake-Profilen, Hochladen peinlicher Fotos oder Einrichten von Gruppen, die nur der Beleidigung einer oder mehrerer Personen dienen.
Emoticon
Zusammengesetzt aus engl. „emotion” (Gefühl) und engl. „icon“ (Symbol), deutet durch wenige Zeichen ein Gesicht mit einem bestimmten Ausdruck an. Sie werden verwendet wie Smileys. ;)
Fake
ist ein englischer Begriff und bedeutet soviel wie „Fälschung“ oder „Schwindel“. Gemeint ist ein User, der sich unter falschen Angaben bei einer Community anmeldet, um anonym zu bleiben, um Unfrieden zu stiften oder Werbung zu machen.
FAQ (kurz für „frequently asked questions“)
Liste von häufig gestellten Fragen und Antworten, die vom Betreiber zusammengestellt und beantwortet wird.
Flüstern
In den meisten Webchats kann man sich nicht nur in Channels unterhalten, sondern auch alleine mit anderen Usern chatten. Dies wird „Flüstern“ genannt, weil kein anderer das Geschriebene lesen kann. Je nach Chat erscheinen diese Beiträge im normalen Chat-Fenster oder es öffnen sich eigene Dialog-Fenster.
Ignore-Funktion
Diese Funktion ist eine der wichtigsten für die Sicherheit beim Chatten, weil man mit ihr User, die nerven oder einen dumm anmachen, ausblenden kann. In Webchats und bei Instant Messengern kann diese „ignorierte“ Person dann z.B. keinen Dialog mehr öffnen, in Communitys kann sie keine internen Mails und keine Kommentare mehr schreiben und z.B. auch das Profil nicht mehr ansehen. Wie genau man die Ignore-Funktion benutzt, z.B. per Knopfdruck, über einen Befehl oder eine Liste, ist meist in der Hilfe des Angebots beschrieben.
Impressum
Hier ist die Anschrift der Person oder Firma angegeben, die die Seite anbietet. Meistens findet man hier auch eine E-Mail-Adresse, die man z.B. benutzen kann, um Beschwerden loszuwerden.
Instant Messenger
ist ein englischer Begriff und heißt übersetzt "Kurznachrichten-Direktversender". Gemeint sind z.B. ICQ oder der Windows Live Messenger (viele sagen: MSN), mit deren Hilfe man sich mit Freunden über das Internet unterhalten kann. Um alle Funktionen wie z.B. Dateiversand und Webcam-Übertragung nutzen zu können, muss man sich das jeweilige Programm herunterladen und installieren. Eingeschränkte Versionen, für die man nur den Browser benötigt, gibt es mittlerweile von vielen Messengern, diese bieten aber kaum Sicherheitseinstellungen.
IP-Adresse
ist die Abkürzung für Internet-Protokoll-Adresse – quasi die Adresse eines Rechners im Internet, vergleichbar mit einer Postanschrift. Sie besteht immer aus 4 Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt sind. Man bekommt sie automatisch, wenn man sich ins Internet einwählt und es gibt sie immer nur einmal. Trennt man die Internet-Verbindung, kann sie wieder neu vergeben werden. Über die IP-Adresse kann im Fall einer Anzeige von der Polizei zurückverfolgt werden, wer wann mit ihr im Internet gesurft hat.
Kontaktliste
Bei Instant Messengern kann man in der Kontaktliste Freunde mittels ihrer Messenger-Adresse wie in einem Adressbuch speichern. Auf der Liste kann man dann sehen, wer gerade online ist. Zudem können über sie auch Unterhaltungen und Übertragungen gestartet werden.
Moderation
Moderatorinnen und Moderatoren (je nach Angebot z.B. auch Superuser) sind Personen, die mehr Rechte als „normale“ User und besondere Aufgaben haben. Sie sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden und können bei Problemen angesprochen werden.
Nickname (kurz Nick)
Spitzname, den man sich bei der Anmeldung zu einem Chat und einigen Communitys gibt. Jeder Nickname kann nur einmal pro Angebot vergeben werden. Man sollte darauf achten, dass er nicht zuviel über die eigene Person verrät.
Registrierung
ist die Anmeldung z.B. bei einer Community. Hier werden persönliche Daten abgefragt wie z.B. der Name, das Alter und das Geschlecht. Angaben, die gemacht werden müssen, sind häufig durch Sternchen gekennzeichnet – mehr sollte man auch besser nicht angeben. Vorher unbedingt einen Blick in die AGB werfen, was mit den Daten gemacht wird!
Screenshot
ist ein englischer Begriff und heißt soviel wie „Bildschirmfoto“. Er ermöglicht es einem, alles, was man auf dem Bildschirm sieht, zu speichern – z.B. auch Fotos, die man eigentlich gesichert hat. Das funktioniert so: Taste „Druck“ drücken (so landet das Foto im Zwischenspeicher), Bild- oder Textverarbeitungsprogramm (z.B. Paint oder Word) öffnen, gleichzeitig die Tasten „Strg“ und „v“ drücken (jetzt sollte das Bild zu sehen sein). Die Datei kann man anschließend speichern.
TS
ist im Chat meist die Abkürzung für Telefonsex. Damit ist der Austausch von erotischen Gedanken und Gefühlen oder das Schildern sexueller Wünsche und Handlung während eines Telefonats gemeint. Denk dran: Gibt man einem Fremden die Telefonnummer, kann das gefährlich werden!
(In anderem Zusammenhang kann mit der Abkürzung auch die Kommunikations-Software „TeamSpeak“ gemeint sein.)
Webchat
Um einen Webchat zu nutzen, benötigt man nur einen Browser. Meist muss man sich registrieren, bei einigen kann man aber auch als Gast chatten. Webchats unterscheiden sich von Communitys z.B. dadurch, dass hier nur Nicknames verwendet und kein richtiger Name angegeben werden muss. Gechattet wird meist gleichzeitig mit vielen Leuten in Channels, es kann aber auch geflüstert werden. Das Profil, das man sich anlegen kann, ist meist nicht umfangreich.
Webcam
Zusammengesetzt aus „World Wide Web“ und engl. „camera“ (Kamera). Gemeint ist damit eine Kamera, mit der Bilder und Videos direkt ins Internet übertragen werden können – z.B. auf Websites oder als Video-Unterhaltung per Instant Messenger. Wenn man eine Übertragung startet, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es Programme zum Mitschneiden solcher Übertragungen gibt.


